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Gesetzlich geregelte Gesundheitsberufe

Gesundheitspsychologie

Was ist Gesundheitspsychologie?

Wofür ist Gesundheitspsychologie zuständig?
Gesundheitsförderung, Prävention und Umgang mit Belastungen bei Gesunden und chronisch Kranken
Ist Gesundheitspsychologie gesetzlich geregelt?
Gesetzlich geregelter Gesundheitsberuf (Psychologengesetz 2013). Eintragung in die Liste der Gesundheitspsycholog:innen des Gesundheitsministeriums.
Behandelt Gesundheitspsychologie Krankheiten?
Nein. Keine Behandlung psychischer Erkrankungen, das ist Sache der Klinischen Psychologie, Psychotherapie oder Psychiatrie.

Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen gesund bleiben und Belastungen vorbeugen. Sie richtet sich an gesunde oder chronisch kranke Menschen und behandelt keine psychischen Erkrankungen.

Im Mittelpunkt stehen Prävention und Gesundheitsförderung: ein gesünderer Umgang mit Stress, Bewegung, Ernährung, Schlaf, Rauchstopp oder der Umgang mit einer chronischen Krankheit. Gearbeitet wird oft in Beratungen, Workshops und in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Gesundheitspsycholog:innen sind wie die Klinische Psychologie ein gesetzlich geregelter Gesundheitsberuf (Psychologengesetz 2013). Geht es um eine psychische Erkrankung mit Krankheitswert, sind Klinische Psychologie, Psychotherapie oder Medizin zuständig.

Was erlaubt ist

  • Gesundheitsverhalten fördern, etwa bei Stress, Schlaf, Bewegung oder Rauchstopp
  • Bei chronischen Erkrankungen den Umgang im Alltag unterstützen
  • Gesundheitspsychologische Beratung und Diagnostik anbieten
  • Gesundheitsfördernde Projekte planen und begleiten

Wo sind die Grenzen?

  • Keine Behandlung psychischer Störungen
  • Keine Medikamente, keine körperliche Behandlung
  • Nur wissenschaftlich abgesicherte Methoden
  • Bei Krankheitsverdacht an Klinische Psychologie, Psychotherapie oder Ärzt:innen verweisen

Woran du Qualität erkennst

  • Eintragung in die Liste der Gesundheitspsycholog:innen
  • Fortbildungspflicht
  • Verweist bei Krankheitsverdacht weiter, statt selbst zu behandeln
  • Konkrete, alltagstaugliche Empfehlungen statt Pauschalrezepte

So läuft es ab

  1. ErstgesprächAnliegen und Ziel klären
  2. StandortbestimmungGewohnheiten, Belastungen und Ressourcen anschauen
  3. Umsetzungkonkrete Schritte, dranbleiben, anpassen
  4. Abschlusswenn das Ziel erreicht ist

Kosten & Kasse

Privatleistungca. 80 bis 130 € pro Einheit
Teilrückerstattungje nach Kasse und Anlass unterschiedlich, vorab klären
Betriebliche Programmeoft über Arbeitgeber:in oder Versicherung finanziert
SVS-Gesundheitshunderter100 €/Jahr, wenn Anbieter:in SVS-Partner:in ist
Stand 07/2026 · Quellen und Prüfung

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